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Die Bergwanderung

Ich möchte sie noch mal erleben
diese schöne Wandertour.
Vorbei an schneebedeckten Hängen,
den Murmeltieren auf der Spur.

Zur Stärkung ein paar Beeren naschen,
die leuchtend rot am Wegrand steh´n.
Von Ferne hör ich Schafe blöken,
sogar die Gemsen kann ich seh´n.

Ein kleiner Bergbach plätschert leise,
feilbietet mir sein Wasser an.
Von diesem Labsal trink´ ich gerne
und mach mich an den Aufstieg dann.

Die vielen bunten Wiesenblumen
leuchten Edelsteinen gleich.
Bin so begeistert und verzaubert
von diesem schönen Alpenreich.

Ich hab´den Gipfel nun erklommen.
Mein Blick schweift weit hinab ins Tal.
All meine Sorgen sind zerronnen.
Ich freu´ mich auf das nächste Mal.

Copyright by Ella Gondek

Neues Gedicht von Ella Gondek:  Frühlingserwachen (pps)


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Geplant: Kappadokien (Bericht: Yasar Cekic)  siehe unten YouTube     

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Kappadokien, Land der schönen Pferde

Kappadokien, Land der schönen Pferde


Entstanden ist vor vielen Jahren
ein Wunderwerk auf dieser Erde,
als drei Vulkane tätig waren,
Kappadokien, das Land der Pferde.
Das Freilichtmuseum Göreme ist
ein Kleinod der besonderen Sorte,
die Steinmalerei man nie vergisst,
die Felsenkirchen sind tolle Orte.
Die großen Tuffsteinhöhlen waren
die Wohnungen für viele Leute,
und dies seit Hunderten von Jahren.
So mancher wohnt darin noch heute.
Kaymakli, die unterirdische Stadt
mit ihren vielen Höhen und Gängen
viel Sehenswürdiges zu bieten hat
wie Räume mit ungeahnten Längen.
In Uchisar, im Land der Tauben
leuchten Felsen in weißen Tönen,
auch in roten, kaum zu glauben,
man ist begeistert von all dem Schönen.
Dies Wunderland muss erhalten werden,
es ist einmalig und liebenswert,
es gibt nichts Schöneres auf Erden,
ist jederzeit die Reise wert.

Copyright by Ella&Jay



Unsere Kappadokienreise

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Der "Arwas-Hiata"

Dass unsere Vorfahren kein Blatt vor den Mund genommen haben, ist bekannt. Schon ein unvorteilhaftes Aussehen konnte einen zur Zielscheibe derben Spotts machen.

Ein "Batzelaugada" hatte hervortretende Augen, ein "Gschlodorada" abstehende Ohren, und ein "Gschwoischädl" einen mordsdrum Kopf. Dem "Plattnsimmerl" fehlten die Haare, dem "Kaasloabe" eine gesunde Gesichtsfarbe und dem "Schmoibrust-Anderl" Körperkraft. Streitbare Frauen- zimmer wurden als "Bisgurm", "Zwidawurzn" oder "Grätzn" tituliert, ungepflegte als "Zuchtl", Weedaheh", "Blunzn", "Groal", "Gschlerff", "Moin" oder "Noggn". Wet Tag und Nachtherum- streunte war ein "Striabesn", werzu Hause hockte, ein "Loamsiada". Wer esmit den Dingen zu genau nahm, war als "Arwas-Hiat" (Erbsenzähler) verschrien, wem alles wurscht war, als "Doidde" oder ein "Laddirl". Recht machen konnte es man niemandem, das hat sich bis heute nicht geändert.
Quelle: Norbert Göttler
Beziksheimatpfleger Oberbayern
gefunden im Münchner Merkur 27.04.2012

 
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